Liebes Mitglied!
Das Erinnerungsjahr 500 Jahre Bauernkrieg strebt seinem Höhepunkt zu.
Original lokal erinnert wird am Dienstag, den 15. April 2025, von 16.00 bis 20.00 Uhr im Schlosshof von Gerlachshausen,
an die Dramatik der sog. bäurischen Empörung in Schwarzach.
Abt Georg Wolfsbach musste vor den in Schwarzach angekommenen Bauernhaufen fliehen, weil er um sein Leben fürchtete.
Die Schlossbesitzer Gabriela Bimüller&Uwe Hückmann laden herzlich ein!
Nach einem Grußwort von Bürgermeister Volker Schmitt gibt es einen Einblick in die Geschehnisse und auch Führungen durch das Schloss Gerlachshausen.
Die Schwarzacher Pfadfinder sorgen für Ihr leibliches Wohl!
Nach der Auftaktveranstaltung in Schweinfurt lädt nun auch Würzburg zu einem wissenschaftlichen Symposium ein:
Der Bauernkrieg 1525 in Würzburg und seine Folgen
Freitag 25./Samstag 26. April 2025
Im Mutterhaus der Kongregation der Schwestern des Erlösers in Würzburg, Domerschulstraße 1
Die Mainfränkischen Freunde bitten um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 6. April
unter info@freunde_mainfranken.de mit Angabe von Name/Vorname, E-Mail-Adresse
Die Teilnahme ist kostenfrei, für die Tagesverpflegung muss selbst gesorgt werden.
„Grundidee des Symposiums ist, dass zwar der Bauernkrieg in Würzburg relativ gut untersucht ist, nicht aber seine Auswirkungen in den folgenden Jahrzehnten in Stadt, Hochstift und angrenzenden Territorien. Ungeachtet des drakonischen Strafgerichts von Fürstbischof und Markgraf fällt zum Beispiel auf, dass Städte und ritterlicher Adel im Verlauf des 16. Jahrhunderts aufblühten. Neben der lokalhistorischen Perspektive wird der Bauernkrieg in einem größeren Rahmen, in Beziehung zum Heiligen Römischen Reich und den zeitgenössischen Reformen und Reformdiskursen thematisiert. Außerdem gilt es der Frage nachzugehen, inwieweit die Konflikte langfristig verrechtlicht wurden. Bewusst schlägt das Symposium einen großen zeitlichen Bogen. Es setzt sich unter anderem damit auseinander, wie die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 den Bauernkrieg und seine Protagonisten z. B. in Gestalt des aus Giebelstadt stammenden Adeligen Florian Geyer für sich und ihre Ziele reklamierten. In den Blick genommen werden schließlich „linke“ Instrumentalisierungen des Bauernkriegs, etwa durch die DDR („frühbürgerliche Revolution“).“ (Einladung)
DAS MUSEUM FÜR FRANKEN
hat zu diesem Thema eine Sonderausstellung erstellt unter dem Titel: 1525. Franken fordert Freiheit*en
Vom 11. April bis 26. Oktober 2025
können die Ereignisse des Jahres 1525 anschaulich nachvollzogen werden:
Was bewegt die Menschen?, Warum kämpfen die Bauern gegen ihre Herren…..
Am 13. April, 11. Mai, 20. Juli, 3. August, 28. September und 12. Oktober gibt es Sonntagsspaziergänge (2€ zum Eintritt), immer um 14.30 durch die Ausstellung.
Ohne Führung können an interaktiven Stationen schon Besucher und Besucherinnen ab 12 Jahren den Ereignissen nachspüren. Ein Computerrollenspiel wurde eigens für die Ausstellung konzipiert!
Abschluss am Sonntag, 26. Oktober, 11 Uhr: Puppenspiel von Thomas Glasmeyer.
Vielleicht ist darunter ein Angebot, das Sie alleine oder mit Ihrer Familie gerne wahrnehmen möchten.
Bei ausreichendem Interesse können wir auch als Verein einen gemeinsamen Besuch anmelden und uns eventuell von der Kuratorin führen lassen. Denkbar wäre ein Termin Anfang August.
Mit vielen herzlichen Grüßen
Dr. Ute Feuerbach, M.A.